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Baars JC, Ihorst G, Forster J, Frischer T, Karmaus W, Henschen M, Kühr J. Lungenfunktionsreferenzwerte im Schulalter. Pneumologie 2001; 55: 72078. StudiendesignVon 1994 bis 1999 wurden in zwei Gebeiten Deutschlands (Baden-Württemberg [BW] und Südhessen [SH]) und in einem Gebiet Österreichs (Nieder-Österreich [NÖ]) in Form einer Längsschmittstudie ein- bis zweimal jährlich spirometrisch und mit einheitlichen Standards Lungenfunktionsuntersuchungen an Schulkinderen durchgeführt. Dei Messungen liefen über 44 Monate (1996-1999, zweimal jährlich) in BW, über 342 Monate (1994-1997, einmal jährlich in NÖ und über 31 Monate (1994-1997), einmal jährlich) in SH. Untersuchingsorte ware Ortschaften in ländlichen Gegenden. All Messungen fußten auf einem standardisierten Protokoll [8] and erfolgten im Einverständnis mit den lokalen Ethikkommissionen und nach schriftlicher Einwilligung der Eltern.PopulationDie Studienteilnehmer besuchten zu Beginn der Messungen die erste oder zweite Grundschulklasse und waren bei Studienende, zum Zeitpunkt der letzen Spirometrie, 11,2 Jahre (Median 11,2 Jahre, 5-95%-Wert 10,1-12,3 Jahre) alt. Die Teilnahmeproportion betrug in BW 88%, in NÖ 94% und in SH 62%. In die statistische Auswertung gingen nur solche Kinder ein, deren Lungenfunktionsdaten auf technisch korrekten Messmanövern beruhten. Bei der Wahl weiterer Ausschlusskriterien für die Bestimmung vor RW richteten wir uns nach den üblichen Empfehlungen aus der Literatur [1,4,6,9]. Ausgeschlossen wurden Kinder, die zwei oder mehr Zigaretten wöchentlich rauchten (Aktivraucher), Kinder, bei denen im Laufe ihres Lebens jemals Asthma bronchiale diagnostiziert worden war (nach eigener oder elterlicher Angabe) und an akuten Atemwegsinfektionen erkrankte Kinder. Die Anzahl der Kinder mit nicht-kaukasischer Ethnik war so gering, dass diese Kinder in der analysierten Population verbleiben konnten.LungenfunktionsuntersuchungenDie Lungenfunktionsmessungen fanden vormittags statt. Ablauf und Ausrüstung waren an allen Untersuchungsorten gleich, und das Messpersonal war auf gleiche Weise geschult worden. Die Spirometrie wurde mit Hilfe eines MasterScopes (Software Release 4.0, der Firma Jager, Würzburg) gemäß ATS Richtlinien [10] (technische Ausstattung, Validierung und Qualitätskontrolle sowie Durchführung: am stehenden, mit einer Nasenklemme versehenen Kind). Jedes Kind führte maximal drei Versuche mit jeweils mindestens zwei forcierten Atemmanövern durch, wobei mindestens zwei reproduzierbare Fluss-Volumen-Kurven (Differenz der FVC-Werte höchstens 5%) erforderlich waren. Die jeweils höchsten erreichten FVC and FEV1-Werte gingen in die statistische Analyse ein. Die Instrumente wurden täglich kalibriert.Für jeden Probanden wurde vor jedem Test Körperlänge and Gewicht mittels täglich neu geeichter Geräte (Personen-Mess-Gerät, KaWe und Personenwaage Seca Optima 760, Hamburg) bestimmt. Literatur1. Luttmann H, Kaaden R, Kreienbrock L, Treiber-Klötzer C, Wichmann HE. Normwerte für spirometrische Lungenfunktionsgröszen und den Peak-flow für 7- bis 18-Jährige. Pneumologie 1997; 51: 47-54.4. Rosenthal M, BainSH, Cramer D, Helms P, Denison D, Bush A, Warner JO. Lung function in white children aged 4 to 19 years: I - Spirometry. Thorax 1993; 48: 794-82. 6. Wang X, Dockery DW, Wypij D, Fay ME, Ferris BG. Pulmonary function between 6 and 18 years of age. Pediatr Pulmonol 1993; 15: 75-88. 8. Frischer T, Studnicka M. Gartner C, Tauber E, Horack F, Veiter A, Spengler J. Kuehr J, Urbanek R. Lung function growth and ambient ozone. Am J Respir Crit Care Med 1999; 160: 390-396. 9. American Thoracic Society. Lung Function Testing: Selection of reference values and interpretative strategies. Am Rev Respir Dis 1991; 144: 1202-1218. 10. American Thoracic Society. Standardization of spirometry - 1987 update. Am Rev Respir Dis 1987; 136: 1285-1298. |
| Last Updated on Saturday, 10 January 2009 16:31 |



